Kreativität und Wohlfühlatmosphäre in Co-Working Spaces

kreativitaet genau so wichtig wie produktivitaet

Als Freelancer in Berlin hat man eine große Auswahl an Co-Working Spaces da Berlin immer noch an der absoluten Spitze der Co-Working Spaces den zweiten Platz europaweit belegt. In den Co-Working Spaces werden andere Prioritäten groß geschrieben, als das in normalen Büros der Fall ist. Hier geht es auch um eine entspannte Wohlfühlatmosphäre, die so Kreativität fördert. Ich empfinde es als ziemlich ansteckend, die vielen verschiedenen Entstehungsprozesse in der Community zu verfolgen. Und des öfteren kommt mir eine Blitzidee für meine eigene Arbeit.

Es ist unglaublich befruchtend das in den Co-Working Spaces die Leute aus den unterschiedlichsten Berufen kommen. Ich empfinde es ist sowohl ein Ort zum leben als auch zum arbeiten, irgendwie wird diese strikte Trennung des öfteren in den Co-Working Spaces aufgehoben oder verschwimmt. Es gibt Mütter die ihre Kinder bei der Arbeit dabei haben, irgendwo liegt unter einer Heizung ein schlafender Hund herum. Ich kann meine Arbeit auf einem Sitzkissen machen, oder in einer Schaukel, während ich sanft vor und zurück schwinge. Mittags kochen wir manchmal gemeinsam ein gesundes Mahl. Für kleine Auszeiten steht ein Kicker bereit. Wir planen Yoga im Meetingraum anzubieten, um dann zentrierter weiter arbeiten zu können. Ich habe auch schon durch die verschiedensten Workshop meine Kenntnisse erweitert. Manchmal tauschen wir auch Dienste untereinander aus.

Ich finde es sehr wohltuend mich freiwillig mit einem neuem Thema zu beschäftigen und so meine Fähigkeiten zu erweitern, auszubauen und neue persönliche Stärken, Interessen zu entdecken.

Als Freelancer in Berlin ist es garantiert nie langweilig

Ich empfinde durch die Co-Working Spaces wird der Begriff Arbeit neu definiert. Es wird diese strikte Trennung von Arbeit und Privatem aufgehoben, oder verschoben. Ich empfinde mein Co-Working Space fast schon wie ein zweites Zuhause. Ich finde es sehr schön das der Zeitgeist Unmengen von Co-Working Spaces sprießen lässt und damit die Arbeitswelt neu revolutioniert. Es zählt hier kein Konkurrenz Denken, sondern eine gegenseitige Akzeptanz und reger Austausch. In dieser Atmosphäre können Projekte ohne Grenzen entstehen.Und es ist ein weiter offener Raum der immer noch neu formbar und überraschend ist. Darin schlummern unzählige, unglaubliche Möglichkeiten.

Diese Attraktivität entsteht durch die Community und das Klima das darin vorherrscht. Wenn einen neue Idee in meinem Inneren sich entfaltet sitze ich auch gerne am eigenen Schreibtisch und genieße die Ruhe. Darum bin ich gerne ein Freelancer da ich mir alles genau nach meinen Bedürfnissen einrichten kann. Ab und zu gehe ich täglich in die Co-Working Spaces und teilweise auch nur dreimal die Woche. Ich plane nächstes Jahr um meinen Horizont zu erweitern und mein Spanisch zu vertiefen, einen Aufenthalt in Barcelona, in einem Co-Working Spaces. So zu Arbeiten bietet viele neue Horizonte und ist eines garantiert nie, langweilig.

Welche Büroform ist die passende für deinen ganz persönlichen Lebensentwurf?

welche bueroform passt dir am besten

Eine etwas andere Art der Büroform stellen die virtuellen Büros da. Das bedeutet im Krankheitsfall oder in Zeiten der Hoch Konjunktur kann ein Büro ein Teil der anfallenden Arbeiten auslagern und von Büroservices erledigen lassen. Hierbei geht es vor allen um Arbeiten die im Ssekretariat anfallen. Die Vorteile davon sind wie ich finde, es brauchen keine zusätzlichen Mitarbeiter eingestellt werden. Außerdem bietet es sich für virtuelle Büros vom Land an, sich eine gute renommierte Geschäftsadresse zusammen mit einem Postfach und einer Telefonnummer für einen gewünschten Zeitraum zu mieten. Besonders wenn man auf der Suche nach geeigneten Geschäftsräumen ist, so ist man auch in dieser Zeit des Umbruchs gut und lückenlos erreichbar.

Büroservice ist gut geeignet für Weltenbummler und digitale Nomaden

Die Firmen brauchen über keine eigenen Büroräume und Mitarbeiter zu verfügen. Das ist besonders interessant für Firmen die ihren Sitz im Ausland haben. Ortsunabhängig zu arbeiten und trotzdem eine seriöse Geschäftsadresse zu haben, diese Form bietet sich für digitale Nomaden an. Gern genutzt und praktisch ist diese Angebot für rastlose Weltenbummler die sich oft im Ausland aufhalten. Eine Adresse über ein virtuelles Büro ist eine rechtsfähige Geschäftsadresse. Diese Art von Dienstleistung bieten Büroservices, Co-Working Spaces. Je nach Vereinbarung können die Leistungen auch Telefondienste einschließen. Ich empfinde es als größten Vorteil, das man dafür keinen eigen Wohnsitz und kein eigenes Büro benötigt.

Allerdings sollte man bei der Auswahl des passenden Büroservices vorsichtig sein und ziemlich genau prüfen, darunter befinden sich auch einige unseriöse Anbieter. Auch die Preise variieren stark, ich denke man sollte sich Zeit nehmen, den besten und geeignetsten Büroservice für die persönlichen Belange auszuwählen. Das Preis-Leistung Verhältnis unterscheidet sich stark voneinander. Ein weiterer Nachteil, wie ich finde, ist das die unterstützende Community fehlt. Man keine Unterstützung und Anregung bekommt, sich nicht austauschen kann. Allerdings kann man beispielsweise für Konferenzen Meetings oder Workschops Räume in den Co-Working Spaces mieten. Auch die Büroservices stellen Räume Tageweise zur freien Verfügung.

Ich glaube ein weiterer Nachteil könnte es sein, das man keinen festen Platz hat an dem man sich wohl fühlen und weiter entwickeln kann, das die befruchtende Gemeinschaft fehlt. Alleine erhält man viele Insider Informationen nicht. Unabhängig und frei arbeiten kann man aber mit beiden Formen. jeder kann in der heutigen neu definierten Arbeitswelt leichter den je die best geeignete Form für den eigenen Lebensentwurf finden. Das Angebot gerade im Bereich der Büros ist so vielfältig, dass für jeden einzelnen das richtige dabei sein dürfte.

Wie entsteht Produktivität?

produktivitaet erst dann der rest

Seit ich so durch die verschiedensten Schichten Berlins streife, hat sich meine Produktivität um ein vielfaches gesteigert. Oft wird meine Produktivität wach, wenn sämtliche Büros schon längst geschlossen haben. Vielleicht brauche ich ein äußerliches zur Ruhe kommen der Stadt, des Stresses, damit meine Kreativität und Produktivität zum Sprudeln kommt. Wenn sich die gespeicherten Eindrücke und Bilder des hektischen Tages in Worten über das Papier ergießen. Dafür ist der neue Ort und mein Schreibtisch, der seine ganz eigene Ordnung hatte, durch die nur ich durch stieg, genau der Richtige. Ich genieße es des öfteren fast alleine im luftigen, grünen Büroraum mich aufhalten zu können. Das stete surren der technischen Geräte begleitet meine Gedankengänge, ohne sie zu stören. Ich wühle in meinen Aufzeichnungen herum und ordne alles penibel genau wieder. Heute bin ich gut mit meinen Recherchen voran gekommen. Noch nie vorher habe ich eine solche befruchtende Energie gespürt, wie in dieser Stadt und auch in diesem Büro.

Seitdem ich hier bin, sind Schreibblockaden nie mehr aufgetreten. Auch der Austausch mit den Anderen im Meetingraum taucht meine Produktivität in einen neuen, intensiveren Modus. Schön ist, das ich jetzt meiner inneren Uhr folgen kann. In den nächsten Tagen soll das erste Lifestyle Magazin „Wanda“, ein Indie Kompass das Licht der Welt entdecken. Es soll auf keinen Fall ein Hochglanz Magazin werden, sondern ein Nischenprodukt aus recycelten Papier, ein Gegenpart zum üblichen Mainstream. Auf lange Sicht soll daraus ein Online Magazine werden. Aber damit tun die Leser sich hierzulande noch schwer. Diese völlige Freiheit kurbelt meine Produktivität auf vorher nie gekannte Weise an und ich habe unglaublich Lust dazu, genau das zu tun, was ich tat.

Produktivität ist Bewegung also brauche auch ich Bewegung, um in den berüchtigten Flow zu gelangen. Den nur durch ihn werden die Arbeiten einzigartig. Das Konzept für die „Wanda“ lässt sich jederzeit wieder verändern, dazu können alle die daran beteiligt sind sich im Meetingraum kurzfristig treffen. Um sich miteinander auszutauschen und um Ideen und Eindrücke einzubringen. Meiner eigenen Produktivität gibt so ein Meeting auch immer einen gewaltigen Schub. Über das Titelbild der ersten „Wanda“ haben wir oft diskutiert. Für meinen Artikel lasse ich mich treiben, durch Hinterhöfe mit schrillen, bunten, Graffitis besprüht. Stehe in riesigen alten Fabrikgebäuden, in denen Neues entsteht. und sehe die Mauern an, an denen der Zahn der Zeit genagt hat.

Unglaublich viel Raum für Kreativität

Diese Gebäude bieten unglaublich viel Raum für eine kreative Entwicklung. Ich verlasse es nach einem Interview mit einem Rucksack voller Eindrücken. Meine Produktivität fließt gerade über. Was mir auch sehr gut gefällt und mich in meinen Produktiven Phasen unterstützt, ist das ich die Themen meiner Artikel selber aussuchen darf. Als ich das erst Mal ein alternativen Atelier besuchte, das hinter einer grünen Oase versteckt lag, brannte ich für das Thema des Artikels. Meine Produktivität liebt die Freiheit, den leeren Raum, das unbeschriebene Blatt ohne Zeitdruck und Zwängen, oder Auflagen arbeiten zu dürfen. Okay wenn die „Wanda“ demnächst erscheint sollte mein Artikel in den nächsten Tagen fertig sein. Das ist aber auch gar kein Problem da ich nur so über fließe.

Ein neuer Trend Co-Working Spaces?

coworking ist neuer Trend

Ich habe das Gefühl ein neuer Trend erobert die Hauptstadt den es sprießen immer mehr Co-working Spacses wie Pilze nach dem Regen hervor. Ursprünglich hatte alles in den USA begonnen im Kreativtal Silicon Valley. Die Ouintessenz daraus ist eine ansteckende positive Arbeitsathmosphäre. Die frei ist für bahnbrechende, skurrile Ideen dazu werden Arbeitsräume, Büros so gestaltet das dieser Spirit, diese Energie ungehindert fließen kann. Das schwappte auch zu uns nach Berlin herüber und inzwischen gibt es in Berlin gleich nach London die meisten Co-Working Spaces in Europa. Der Grundgedanke das alle voneinander profitieren können feuert heute noch die Szene an. In den hellen, offenen Räumen herrscht eine entspannte Atmosphäre des miteinander.

Der Austausch in der Community ist wichtig und erwünscht. Ich kann frei entscheiden wie oft ich mich im Co-Working Spaces aufhalte, bin total flexibel. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten Tages-Wochen- oder Monats Pauschalen. Außerdem gibt es zeitlich befristete Verträge, wenn ich nur ein Projekt dort erarbeiten möchte. Die Meetingräume werden auch gerne für Vorträge, Workshops oder Konferenzen zur Verfügung gestellt. Gut finde ich, das es beim Coworking nicht zuerst darum geht einen preisgünstigen Schreibtisch und schnelles W-LAN zu nutzen. Viel mehr geht es um Interaktionen, darum Ideen und Projekte gemeinsam zu stärken und weiter auszubauen. Das bestmögliche aus einer neuen Idee heraus zu bekommen und druch die Aspekte die die anderen dazu beitragen, einen echten Mehrwert zu erlangen. Die Co-Working Spaces stehen 24 Stunden zur Verfügung, so dass ich schauen kann wann meine Produktive Phase am größten ist, Ich bekomme keinen Druck von Außen und gestallte mein eigenes Zeitmanagement. Ich habe festgestellt das Aktives Einbringen total wünschenswert ist.

Vom Wissen der Anderen profitieren

Außerdem habe ich schon vom Wissen der anderen profitiert und ich finde es wichtig Erfahrungen miteinander auszutauschen. Mit Co-Working Space habe ich die völlige Freiheit um dort zu arbeiten, wo es für den aktuellen Anlass am passensten ist. Ich kann entscheiden ob ich alleine Zuhause etwas erarbeite, um es dann mit den anderen zu reflektieren. Und die Ideen, Kritiken, Meinungen können mein Projekte nur verbessern, wenn ich daran noch ein wenig schleife und es neu überarbeite. In den Co-Working Spaces zirkuliert geballtes, kreatives Potenzial. Es ist schön wenn ich es anzapfen darf und davon profitiere aber auch wenn ich etwas herein gebe. Ich finde es sehr inspirierend Kollegen aus den verschiedensten Berufen zu haben. Gemeinsam können wir Projekte erarbeiten die ich alleine nicht stemmen könnte. Ich kann aus den vielen verschiedenen Co-Working Spaces die passende für mich und meine Bedürfnisse heraus suchen. Mir ist es wichtig auch eine große Küche dabei zu haben, oder mal ein gemeinsames Frühstück. Auch ein Rückzugsort und eine Chill Lounge finde ich wichtig.

Berlin Feeling

mischung in berlin feeling

Manchmal erscheint es mir als wäre Berlin ein Magnet für Lebenskünstler und solche die es werden möchten. Berlin,  die Stadt in der die verschiedensten Lebensentwürfe verwirklicht werden können. In dieser pulsierenden Stadt findet jeder Gleichgesinnte und kann experimentieren, ausprobieren. Egal ob es sich um das Thema Ernährung, oder um den spirituellen Bereich handelt, es gibt unzählige Möglichkeiten und Angebote. Ich glaube Berlin ist die Stadt in der man sich selber besser kennen lernen kann.

Berlin, das ist wie ein gut gedüngter Ackerboden in den viele ihre Samen säen, in der Hoffnung auf eine gute und reichliche Ernte. Hier existieren dicht nebeneinander die unterschiedlichsten und krassesten Lebensentwürfe. Faszinierend finde ich die bunte Mixtur der Menschen, die sich in Berlin tummeln. Solche mit großen Visionen und jene so ganz ohne Plan. Diese brodelnde Energie die Menschen dazu antreibt als Pioniere einen noch unbekannten Bereich zu erobern.

Ghettos aus Beton

Es gibt Stadtviertel in denen sich eng gedrängte hoch aufragende Mietskasernen in den Himmel recken. Manchmal steht dort ein trauriger Baum in ihrer Mitte. Oder einige Spielgeräte die schon vom Rost zerfressen sind und Spuren der destruktiven Zerstörung tragen. Ich liebe besonders die Altbauten, sie prägen den Kern des Stadtbildes mit ihren Verschnörkelungen um den Eingang, den schweren Holztüren. Mit ihren bunten farbenfrohen Anstrichen. Von Innen sind sie stilvoll und gemütlich mit den knarrenden Parkettböden und dem Stuck an den Decken. Die Treppenhäuser mit den ausgetretenen Holztreppen und dem schmiedeeisernen Geländer. Zwischen den Häusern befindet sich meist ein üppig bewachsener Innenhof. Auch auf den Straßen ist ein chaotisches Getümmel. Eine Pferdekutsche, gezogen von zwei Schimmeln, zwingt den Verkehr dazu im Schritttempo sich vorwärts zu bewegen. Ab und zu tuckert ein leuchten türkis gestrichener Trabant vorbei, mit seinem einzigartigem Sound. Aber auch Stretchlimos in knalligen Pink sind keine Seltenheit. Auch ich als Wasserliebhaber komme hier gut auf meine Kosten, ob ich an der Spree mich aufhalte, oder an einen der Badeseen gehe. Auch die vielen kleinen und großen Parkanlagen und der Stadtwald laden zum relaxen und entspannen ein.

Das kulturelle Angebot überzeugt mich und hält für jeden Geschmack etwas bereit. Wie oft habe ich völlig unvermutet versteckt in einem Hinterhof, der oft durch kleine Torbögen, oder durch Treppenhäuser betreten wird ein kleines Bistro eindeckt. Über dem Köpfen der Gäste wehen sacht Fähnchen im Wind, auf einfachen Holzbänken und klobigen Tischen wird in Tongefässen das gewünschte serviert, die Musik war genau die die ich gerne höre. Oft sind das die Insider Tipps, aber genau ihnen bin ich auf der Spur. Gestern habe ich in einem chaotisch wilden Hinterhof einen Chai genossen. Ich bin auch schon des öfteren zufällig auf einen Flohmarkt in den Innenhöfen gelandet. Die Angebote in Berlin umfassen jede Schicht, Gruppierung besonders junge Familien können aus dem breit gefächerten Angebot wählen. Und genau die passende Kita und Schulform finden. Oder auch den Bauspielplatz um die Ecke nutzen ihre Kids zum Kinderyoga anmelden. Berlin hat mich mit Kopf und Kragen gepackt und durchdringt jede Pore meines Seins.